Tipps und Tricks – Vorgesorgt für den Ernstfall, die „Notfalldose aus dem Kühlschrank“

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Auch diese Woche führe ich die Reihe „Vorgesorgt für den Ernstfall“ weiter. Ich möchte euch ein Tool vorstellen, welches eigentlich in jedem Kühlschrank vorhanden sein müsste, die „Notfalldose“.

Kennst du das auch, das Gefühl nicht alles für den Fall der Fälle vorbereitet zu haben? Eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung hast du erstellt, aber wenn du einen Notarzt brauchst, sieht er dir deine Erkrankung nicht an? Gerade wenn du bei einem Notfall allein bist und dich unter Umständen nicht mehr artikulieren kannst, hast du nicht die Möglichkeit, über deine Situation zu informieren. Nach dem Anruf bei der 112 ist Hilfe unterwegs. Bei vielen Krankheitsbildern ist es wichtig, dass auch die Behandlung im Notfall nicht unbedingt nach den standardisierten Mechanismen, welche durch Notärzte und Rettungssanitäter im Ernstfall eingesetzt werden, abläuft. Gerade bei Allergien gegen bestimmte Medikamente, Problemen mit der Atmung oder bei genereller Ablehnung lebenserhaltender Maßnahmen sollte der Mediziner informiert sein.

Hinweis: Die Rufnummer 112 ist aus allen Telefonnetzen ohne Vorwahl und kostenfrei erreichbar.

Hier kommt die Notfalldose ins Spiel:

Entwickelt wurde das Konzept im Jahre 1997, es ist ganz einfach. Eine weiß-grüne Dose mit dem Logo darauf wird gefüllt mit individuellen Inhalten und dann gut sichtbar in die Kühlschranktür verfrachtet. Durch das Anbringen entsprechender Aufkleber an der Wohnungstür und an der Küchentür, wird das Rettungspersonal auf die Dose und deren Inhalt aufmerksam gemacht.

Was beinhaltet die Notfalldose?

Der Inhalt ist genauso individuell wie du. Es gibt die Möglichkeit, einen vorgefertigten Bogen auszufüllen und diesen in der Dose zu verstauen. Außerdem ist noch Platz für weitere Dokumente, wie den Organspendeausweis, den Palliativpass, den Impfpass und weitere, wichtige Dokumente zur eigenen Krankheitsgeschichte. Man glaubt kaum, wie viele, kleine gefaltete Diener vier Papiere in so eine kleine Dose passen. Je ausführlicher die Informationen der Dose, desto individueller kann die Behandlung im Notfall vonstattengehen.

Warum im Kühlschrank?

Genauso wie deine Krankengeschichte ist auch deine Wohnung individuell. Eines haben jedoch die meisten Wohnungen gemeinsam, eine Küche mit Kühlschrank. Die Küche ist ein Raum, den die Helfer auf jeden Fall finden werden. Der Kühlschrank ermöglicht eine ordentliche Aufbewahrung und leichtes Finden, wenn sich die Dose im Getränkefach ganz außen, sichtbar präsentiert. Der zusätzliche Aufkleber an der Kühlschranktür weist noch einmal explizit auf die Existenz der Dose hin.

Diese Option muss bekannter werden:

Das System der Notfalldose ist einfach und sicher. Es gibt keine zwischengeschaltete Technik mit versagenden Batterien und keine fehlerhaften Lesegeräte. In der digitalen Welt ist nicht immer alles so sicher, wie es scheint. Die analoge Notfalldose jedoch ist simpel, vor Datenklau geschützt und versagt nicht, wenn es keinen Strom geben sollte.

Leider ist es immer noch so, dass in Deutschland diese Option viel zu selten eingesetzt wird. Manchmal ist es noch nicht einmal bis zu den Sanitätern und Rettungsfachkräften durchgedrungen, dass sie existiert. Wenn viel mehr Leute, egal ob mit Erkrankung oder ohne auf die Möglichkeit der Notfalldose zurückgreifen würden, könnten wir den Effekt erzielen, dass das Rettungspersonal im Ernstfall erstmal in den Kühlschrank schaut. Wer möchte das nicht?

Erhältlich ist die Notfalldose und entsprechendes Zubehör auf der offiziellen Webseite des Herstellers: www.notfalldose.de

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