Und dann hörte ich nur ein Krachen

Vor 2 Tagen gab es auf Burg Hindistein ein tragisches Ereignis. Eigentlich wollte ich nur meine Zelte bei Prinzessin Alesja aufschlagen. Ganz normal, wie sonst auch war ich drauf und dran mein Beatmungsgerät von meinem Gemach zu ihrem hinüber transportieren zu lassen. Das Beatmungsgerät wird hochgehoben, ich drehe mich um, da ich andere Sachen zu transportieren hatte und plötzlich knallt es. Gaaaanz laaaangsam drehe ich mich um. Da liegt doch glatt das gesamte Beatmungsgerät zu meinen Füßen. Den Wasserbehälter hat es am schlimmsten getroffen. Er wurde vollständig zerlegt. Ich selbst hätte das bestimmt nicht besser hinbekommen. 😉
Die Not ist groß. Der Wechsel von Beatmungsfirma A zur Beatmungsfirma B ist gerade mal seit 10 Tagen in trockenen Tüchern. Einen offiziellen Aufkleber mit der Notfallnummer der Firma hat mein Beatmungsgerät noch nicht bekommen. Glücklicherweise gibt es das Internet, was würde ich ohne es tun? Ich wäre vollkommen hilflos. Da zumindest der Hauptteil das Beatmungsgerätes noch funktioniert war es kein ultradringender Notfall und somit entschied der Mitarbeiter der Notfallhotline, dass am nächsten Tag jemand vorbeikommen solle um die Geräte auszutauschen. Gerade bei Sturzschäden kann man nie wissen …

Am nächsten Tag:
es ist ca. 11:00 Uhr, der Mitarbeiter der Beatmungsfirma ruft mich an. Er stehe jetzt auf der obersten Etage von Burgturm A und suche mein Zimmer … Nur so nebenbei, mein Zimmer liegt in der zweitobersten Etage von Burgturm B. Somit musste ich ihn erst mal per Telefon zu Burgturm B Lotsen. Endlich angekommen packte er die Ersatzgeräte aus. Nach kurzer Zeit stellen wir fest, dass er zwar einen neuen Vernebler mitgebracht hat, ein Behälter für das Wasser fehlte jedoch … Somit spreche ich ihn darauf an … Seine Antwort lautete wie folgt: „eigentlich müssten sie noch einen Behälter für den Vernebler auf Vorrat haben, die werden mit jedem Beatmungsschlauch standardmäßig gewechselt.“ Darauf antwortete ich ihm, dass das bei Beatmungsfirma A anders gelaufen ist, dort wurde der Behälter nur dann gewechselt, wenn auch der gesamte Vernebler gewechselt wurde. Daraufhin der Mitarbeiter von Beratungsfirma B, ganz entsetzt: „ist das Ihr Ernst? Wir haben sie das dann geschafft oder alle 3 Wochen mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus zu liegen? Das ist ja lebensgefährlich“ ich: „… Gut das ich in der Vergangenheit so ultra kompetent beraten wurde“ (Sarkasmus). Jetzt habe ich zwar ein neues Beatmungsgerät und einen neuen Vernebler aber für den Vernebler habe ich keinen Wassertank … Also muss ich jetzt bis Montag trocken beatmet werden. Das ist auch nicht so gesund. Zum Glück habe ich am Montag mit meinem Sachbearbeiter sowieso ein Termin wegen einer kompletten Neuversorgung. Was für ein Zufall …

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