Wenn man gefühlt um die halbe Welt gereist ist um nichts zu kaufen …

Es ist Feiertag … Was tut man auf Burg Hindistein, wenn nichts in der Stadt los ist?

Klar … Man fährt einfach auf den Flohmarkt, ins nicht ganz nächstgelegene Kaff.
Im Vergleich zu manch anderen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterstützten Unternehmungen lief alles sehr glatt. Wir kamen in jedes benötigte Verkehrsmittel rein (trotz 2 Elektrorollstühlen und einem manuellen Rollstuhl mit Emtion-Antrieb). Gut, dass unsere hauseigene Buslinie uns 3 mitnehmen würde, das war abzusehen. Auch dass wir in der S-Bahn alle fahren können war klar. Fehlt jedoch das 3., benötigte Verkehrsmittel um zum Ziel zu gelangen. Ein Bus, welcher alle im Umland gelegeninen Käffer miteinander verbindet und genau einmal in 2 Stunden fährt. Es war alles andere als selbstverständlich, dass der Bus uns 3 mitnahm. Es war schon mehr als Tetris also quasi Tetris Advanced, überhaupt zu dritt zu in diesem Bus zu parken, dass wir auch die Rampe wieder schließen konnten. Insgesamt sind wir ca. 1 Stunde und 15 Minuten von Burg Hindistein zum Kaff, nicht ganz um die Ecke gefahren.
Für diese lange Fahrzeit waren wir vergleichsweise mit dem Flohmarkt sehr schnell fertig. Ich denke, da wir jetzt auch kurz vor dem Auszug aus Burg Hindistein stehen war zumindest bei mir und auch einer weiteren Teilnehmerin klar, dass wir nur Dinge kaufen würden, welche unseren Umzug nicht allzu sehr erschweren würden (zum Beispiel Bücher wären eine Option gewesen zum kaufen aber ein Kronleuchter zum Beispiel nicht). 30 Minuten nach der Ankunft am Flohmarkt waren wir auch schon wieder fertig. Da zufällig gerade der Bus wieder bald fahren würde entschlossen wir uns die 1. Etappe zurück zu starten. Wir haben uns mit diesem Bus also wieder in das Kaff fahren lassen, von welchem aus wir mit der S-Bahn zurück Richtung Burg Hindistein fahren würden. Da es aber noch relativ früh am Nachmittag war sind wir noch in einem Café eingekehrt.
Die Belegschaft in diesem Café war sehr nett, fast schon über freundlich. Bei manchen merkte man schon, dass es nicht alltäglich ist, dass 3 Rollstuhlfahrer mit einer Begleitperson plötzlich auftauchen und meinen, sie müssten etwas bestellen … Für mich ist das schon ein bisschen traurig, ich hätte es gerne, dass es normaler ist, mit behinderten Menschen umzugehen.
Auf dem Weg zu S-Bahn entstand dann folgendes Bild … Ich würde sagen, der Gedanke, ein altes Gebäude barrierefrei zu machen war gut, die Umsetzung … Überzeugt euch einfach selbst davon.20180531_161217.jpg

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