Beelitz-Heilstätten – Geschichte mal anders

Dieser Artikel enthält Werbung. Einfach nur weil’s da stehen muss.

Seit ich die Schule verlassen habe fehlt mir das Interesse an den klassischen Themen der Schulzeit. Dazu gehört auch Geschichte.

Gestern hat alles gepasst, schönes Spätsommerwetter, Zeit und Ideenreichtum. Relativ lange war ich auf der Suche nach einer Aktion, mir war langweilig. Ich suchte und suchte, auf Webseiten, Blogs und Touristeninformationen. Ich fand einen Punkt auf einer Webseite, Führungen durch den „Spreepark“. Sehr gerne hätte ich das gemacht aber dieser stillgelegte Freizeitpark ist aufgrund dessen, da die Natur sich selten an Barrierefreiheit hält nicht barrierefrei. Schade, ich mag alte Sachen.

Als ich nebenbei mitbekam, dass auch die Assistentin, welche gestern im Dienst war, lost Places interessant findet kam ich auf die Idee nach Beelitz-Heilstätten zu fahren. Letztes Jahr in den Sommerferien war ich schon mal dort. Ein sehr sehr schönes Areal rund um ein historisch, sehr bedeutendes Klinikum. Die Barrierefreiheit dort ist einzigartig, der Baumwipfelpfad ist sehr gut über einen Aufzug erreichbar. Stufen o. ä. sucht man dort vergebens. Nur an den Führungen durch die Ruinen kann man als Rollstuhlfahrer leider nicht teilnehmen, denn auch um das Jahr 1900 dachte niemand an Behinderte. Auch der zunehmende Verfall der Ruinen denkt genauso wenig an Rollstuhlfahrer. Es ist schon unglaublich, wie sich die Natur ihr einstiges Eigentum zurückholt. Gerade in Anbetracht der Tatsache dass die Gebäude schon so alt sind ist es noch viel verwunderlicher, dass der ehemalige Teil der Neurologie auch heute noch eine neurologische Fachklinik beherbergt. Dieses Haus wurde originalgetreu restauriert. Letztes Jahr ist mir diese Klinik gar nicht aufgefallen.

Jetzt darf bloß nicht ein Mitarbeiter meiner Krankenkasse diesen Ort besuchen, sonst entsteht doch tatsächlich ein neuer Trend in Sachen Pflegebetten.

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Wenn doch nur der Weg an den „Arsch der Heide“ auch komplett barrierefrei wäre … Die Deutsche Bahn hat es immer noch nicht so richtig begriffen. Wenigstens verfügte der Zug über eine Rampe, dazu muss man zwar immer erst den Schaffner finden aber besser als nichts. Ist jedoch gerade kein Schaffner zu sehen muss man eine, bestimmt 50 Zentimeter hohe Stufe in den Zug überwinden. Je nach Art des Rollstuhls ist das unmöglich.

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